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Spiele für draußen

Weißt Du noch damals, als Du im Garten Fangen gespielt oder kleine Kunstwerke auf Gehwege gemalt hast? Als die Tage lang und unbeschwert waren und es einfach nur um Spielen und eine gute Zeit ging? Ganz klar: einige unserer besten Kindheitserinnerungen fanden draußen statt. Und das ist auch gut so, denn frische Luft ist nicht nur gesund, draußen zu spielen öffnet jede Menge Möglichkeiten für Kinder.

Egal in welchem Alter Dein Kind ist: Nichts geht über einen Tag voller Bewegung, Spiel und Spaß unter freiem Himmel! Spiele für draußen folgen meist einfachen Regeln und sind kinderleicht umzusetzen. Und das Beste: Sie bringen Dein Kind ruck, zuck in Bewegung, sind kostenlos und lassen eine Menge Raum für Kreativität und eigene Spielideen, auch bei schlechtem Wetter. Bei vielen Spielen können Kinder sogar noch etwas lernen.

Hier erfährst Du, worauf es beim Spielen mit Deinem Kind im Freien ankommt – inklusive passender Spielideen für einen unvergesslichen Tag an der frischen Luft.

Wieso ist draußen spielen so gut für ein Kind?

Abgesehen von den offensichtlichen Gründen, wie der Sonne, die ein toller Vitamin-D- Booster ist und jeder Menge frischer Luft, bietet das Spielen im Freien vor allem eins: Platz. Kinder können draußen ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben, ohne Angst haben zu müssen, etwas kaputt zu machen.

Im Freien können vor allem Kleinkinder jede Menge erleben und lernen. Zum Beispiel bei Kleinkinder-Spielen oder auch als Entdecker ihrer ganz eigenen Idee. Aber auch durch das Spielen im Gras, dem Beobachten von Hummeln, die sich an Blüten tummeln oder auch dem Spielen mit Wasser eröffnen sich vollkommen neue Welten für Kleinkinder. Das steigert vor allem die Vorstellungskraft und auch die Kreativität.

Was sind Bewegungsspiele?

Bewegung ist für Kinder sehr wichtig. Besonders Kleinkinder müssen sich ausprobieren, um ihre motorischen Fähigkeiten auszubauen. Bewegungsspiele sind daher eine tolle Möglichkeit für Kinder jeden Alters, sich aktiv zu beschäftigen und mit jeder Menge Spaß Gleichgewichtssinn, Motorik und Gedächtnis zu schulen.

Bewegungsspiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie, wie der Name schon verrät, das Ziel haben, Kinder zum Bewegen zu animieren. Zum Spielen eines solchen Spiels bedarf es oftmals keiner Utensilien oder Materialien. Viele bekannte Kinderspiele, die Du vielleicht noch aus Deiner Kindheit kennst, sind im Grunde Bewegungsspiele. Zum Beispiel Fangen spielen, „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser“ oder auch der Klassiker „Hühnerball“. Außer einem Ball, ein paar Mitspielern und zwei gesunden Beinen, wird nichts zum Spielen benötigt. Und genau das macht Bewegungsspiele auch so beliebt!

Welche Bewegungsspiele eignen sich für Kleinkinder?

Kinderspiele sollten immer altersgerecht sein. Zum einen, um Kinder vor möglichen Verletzungen zu schützen und zum anderen, um sie nicht zu überfordern oder zu frustrieren. Ein Kleinkind hat andere motorische Fähigkeiten, als ein Vorschulkind und hat dementsprechend auch an anderen Dingen Freude.

Hier kommen unsere Favoriten für die besten Bewegungsspiele für Kleinkinder:

Rutschauto-Rennen

Mädchen oder Junge, alt oder jung, allein oder mit Mitspielern: ein Rutschauto-Rennen ist ein tolles Bewegungsspiel! Es macht in (fast) jedem Alter Spaß und braucht keine große Vorbereitung. Wichtig ist aber, dass bei einem gemeinsamen Spiel andere Spieler Rücksicht auf die Jüngsten nehmen. Und Regeln? Die kannst Du so gestalten, wie Du es für richtig hältst. Vielleicht muss es auch gar keine Regeln geben? Ob am Ende Gewinner und Verlierer feststehen, sollte egal sein, solange die Freude im Vordergrund steht.

Tipp: Den größten Spaß machen Rutschauto-Rennen auf festen Böden, denn da rollen die kleinen Fahrzeuge schöner. Wenn Du auf Nummer sicher gehen möchtest, verlagere das Rennen für den ersten Versuch auf eine Grünfläche. Wiese federt einen möglichen Sturz besser ab als ein Stein- oder Schotterboden.

Ballspiele

Ballspiele sind eine gute Idee! Sie fördern die motorische Entwicklung Deines Kindes und können, je nach Alter und Entwicklung, in vielen verschiedenen Varianten gemeinsam mit der ganzen Familie gespielt werden. Kreative Spielideen mit einem Ball sind schnell selbst entwickelt. Manche Kleinkinder haben Freude daran, einem Ball hinterher zu jagen, während andere Kinder sich an ersten Fang- und Wurfübungen versuchen möchten.

Tipp: Achte darauf, dass der Spielball altersgerecht ausgewählt wird. Für Kleinkinder sollte er besonders leicht und weich sein und gut in der Hand liegen – mit gutem Grip. Das erleichtert das Werfen und Auffangen für kleine Kinder enorm.

Hindernisparcours

Dein Kleinkind ist schon gut zu Fuß? Dann könnte ein Hindernis- oder Krabbelparcours eine spannende Spielidee sein, um es in Bewegung zu bringen! Je nach Entwicklungsstand Deines Kleinkindes kannst Du verschiedene Hindernisse oder Spiele wie ein Puzzle einbauen. So ein Parcours lässt sich wunderbar individuell aufbauen. Und das geht ganz schnell:

Male z. B. einen Weg mit Kreide auf den Boden und baue verschiedene Stationen ein, bei denen etwas getan werden muss, wie Springen oder einmal im Kreis drehen. Wie wäre es zum Beispiel mit Blumentöpfen, um die herumgelaufen werden muss? Oder eine Bank, unter der hergekrochen werden muss? Deiner Kreativität sind bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt! Und solltest Du gar keine Zeit oder Lust haben, Dir Gedanken für einen eigenen Parcours zu machen: Kinderparcours kann man auch im Spielzeugladen kaufen.

Wieso ist draußen spielen bei jedem Wetter eine gute Idee?

„Ich bin ja nicht aus Zucker!“, würden Kinder sicher selbst auf diese Frage antworten. Und sie haben Recht: Spielen bei Wind und Regen ist unbedenklich und birgt einen Riesenspaß und stärkt die Abwehrkräfte der Kleinen – solange die richtige Kleidung getragen wird.

Gönn Deinem Kind den Spaß, von einer Pfütze in die nächste zu trampeln. Vergiss nicht, dass es die Welt mit ganz anderen Augen sieht und vielleicht gerade erst die Faszination Wasser für sich entdeckt hat.

Eine Regenjacke und Regenstiefel sollten es schon sein, wenn es raus in den Regen geht. Zum einen hält die passende Kleidung es aus, auch mal richtig schön schmutzig zu werden, zum anderen bietet sie Schutz vor Nässe und Kälte.

Tipp: Nach einem Spaziergang bei feuchtem Wetter, Kälte oder windigen Böen ist es wichtig, dass Dein Kind sich ordentlich aufwärmen kann. Etwas Brühe wirkt hier wahre Wunder! Wenn die Kleidung nass geworden ist, ist es wichtig, diese schnellstmöglich zu wechseln, am besten gleich in Kombination mit einem warmen Bad. Kalter Wind und Pfützentauchen sind nämlich eine Kombination, die andernfalls zu einer dicken Schnupfnase führen kann.

Fazit: Ab nach draußen!

Im Freien zu spielen ist für Kinder nicht nur spaßig, sondern auch gut für die Entwicklung. Beispielsweise werden durch einfache Greif- und Fangspiele wichtige motorische Fähigkeiten sowie der Gleichgewichtssinn trainiert. Dabei sollte schlechtes Wetter kein Grund sein, drinnen zu sitzen. Ganz im Gegenteil: Spielen im Regen fördert nicht nur die kindlichen Abwehrkräfte, sondern lässt auch ganz neue Aktivitäten im Freien zu, die für Kleinkinder besonders interessant sind und Abwechslung in den Alltag bringen.

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