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Kreativität bei Kindern fördern

Egal ob Leonardo da Vinci, Albert Einstein oder Bill Gates: Sie alle wären ohne ihre kreativen Fähigkeiten und außergewöhnlichen Ideen niemals so berühmt geworden. Kreativität ist eine wichtige Eigenschaft, die einen Grundstein für die Entwicklung Deines Kindes und für sein späteres Leben legt.

Die gute Nachricht: Kreativität ist lernbar und kann bei Kindern durch Eltern gefördert werden. Aber auch für Eltern selbst ist es nie zu spät, die eigene kreative Ader zu schulen. Und es ist ganz leicht!

Hier erfährst Du, wie Du die kindliche Kreativität fördern kannst!

Was ist Kreativität eigentlich?

Eine kniffelige Frage, die sich nicht ganz so einfach beantworten lässt. Grundsätzlich ist Kreativität der Grundstein, um neue Ideen zu entwickeln und innovative Wege zu gehen. Aus ihr selbst entstehen also Ideen. Neugierde und Fantasie bilden zusammen mit Ideenreichtum die Basis für kreatives Denken.

Aus kreativem Denken werden originelle Ideen. Kreative Menschen können sich so in vielerlei Dingen ausdrücken. Kreative Menschen zeichnen sich vor allem durch ihre Fähigkeit aus, dass sie Perspektiven und Denkweisen ändern können, um neue Wege zu gehen.

Kreativität ist außerdem die Fähigkeit etwas Originelles und Einzigartiges zu schaffen oder etwas auf eine bestimmte Art und Weise zu verändern. Das muss kein Gegenstand sein, sondern kann sich auch auf Gedanken beziehen, die zum Beispiel zu einem Gedicht werden.

Autorin Jeanette Holdinghausen drückt es so aus: “Wer kreativ ist, hat die Fähigkeit etwas zu erschaffen, was neu, originell und nützlich ist.

Wieso sollte ich die Kreativität meines Kindes fördern?

Wie Du eben gelesen hast, ist Kreativität wichtig, um eigene Ideen zu entwickeln und etwas Neues zu kreieren. Zwei Dinge, die uns im Leben immer wieder über den Weg laufen, egal ob in der Schule oder später im Berufsleben. Kreative Kompetenz ist sehr gefragt! Dementsprechend können Eltern gar nicht zu früh damit starten, ihr Kind in Sachen Kreativität zu unterstützen.

Neugierde, Fantasie und Ideenreichtum als Grundpfeiler für Kreativität können durch Eltern gut im Alltag gefördert werden.

Wie kann ich die Kreativität meines Kindes fördern?

Basteln, malen, Geschichten ausdenken: Eltern stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung, um das eigene Kind kreativ zu fördern. Dabei kann es oft schon reichen, wenn Du Deinem Kind einen neuen Anreiz schaffst, um darüber nachzudenken oder auch ein von Dir konstruiertes Problem zu lösen. Denn: Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen lernen, erkunden, neue Dinge ausprobieren und eigene Erfahrungen machen.

Hinzu kommt eine große Portion Fantasie. Kinder lassen ihren Gedanken freien Lauf und basteln sich so die fantastischsten Geschichten zusammen. Das beginnt bereits bei kleinen Kindern, wenn sie Bauklötze stapeln. Für Eltern mögen die Klötzchen ein schönes Spielzeug zum Trainieren der Auge-Hand-Koordination sein. Aber für Kinder? Für sie sind es kleine Werkzeuge, um ihrer kreativen Ader Ausdruck zu verleihen.

Kreative Spielideen, die Dein Kind sich ausprobieren und neue Dinge erkunden lassen, unterstützen auch gleichzeitig die kreative Entwicklung.

Tipps zum Fördern der Kreativität Deines Kindes

Spielen, spielen und noch mehr spielen

Eine der einfachsten Förderungen beim Thema Kreativität ist es, Kinder mit pädagogisch wertvollem Spielzeug spielen zu lassen. Das Spielzeug ist so produziert, dass es die Entwicklung Deines Kindes gezielt unterstützt und die Fantasie anregt. Individuell erweiterbare Spielfiguren sind besonders geeignet, da sich wunderbar Geschichten um sie herum spinnen lassen und neue Abenteuer hinter jeder Ecke lauern.

Unsere Toddys bieten beispielsweise eine breite Palette von spannenden Hintergrundgeschichten und individuellen Charaktereigenschaften. Vom mutigen Mio Mounty, bis zur hilfsbereiten Paula Pretty.

Malen und Basteln

Formen auszuschneiden oder auf einem Blatt Papier zu zeichnen ist nicht nur gut für die Feinmotorik Deines Kindes, sondern auch für die Kreativität. Außerdem ist ein gemeinsamer Basteltag eine tolle Beschäftigung für die ganze Familie, wenn das Wetter den geplanten Ausflug verhagelt. Mit ein bisschen Papier, Schere und Kleber oder Buntstiften lassen sich die kreativsten Kunstwerke zaubern.

Geschichten erzählen

Egal ob brave Märchenprinzessin oder abenteuerlustiger Pirat: Kinder lieben fantasievolle Geschichten! Gehörte Geschichten werden sich visuell vorgestellt und für Kinder ist es so, als wären sie selbst mit dabei. In jeder Story projizieren sie etwas von sich hinein und fiebern so besonders mit. Für die Sprachentwicklung Deines Kindes ist regelmäßiges Vorlesen übrigens Pflicht! Wieso dann nicht gleich die Geschichten so auswählen, dass sie besonders ansprechend auf die Fantasie Deines Kindes wirken?

Problem? Lösung!

Neue Aufgaben zu bewältigen stärkt nicht nur das Selbstvertrauen Deines Kindes, sondern setzt auch einen kreativen Prozess in Gang. Ein gutes Beispiel ist Puzzeln. Das Problem: ausgesuchte Teile passen nicht zusammen. Die Lösung: Nachdenken, ausprobieren und neu anfangen. Für die Entwicklung Deines Kindes ist das Gold wert!

Musizieren

Wusstest Du, dass Kinder die regelmäßig musizieren empathischer sind? Laut einer Studie der Bundesregierung (PDF) haben sie es einfacher sich an Strukturen zu gewöhnen und entwickeln starke soziale Kompetenzen. Aber auch Kreativität wird durch das Spielen eines Musikinstruments gefördert. Auch Singen oder musikalisches Spielzeug, wie beispielsweise unsere Toddys, regen durch farbenfrohe Gestaltung, besondere Haptik und ansprechende Soundeffekte die kindliche Fantasie an.

Fördern statt Überfordern

Nur in einer entspannten und liebevollen Atmosphäre lernt es sich für Kinder gut. Das gilt auch beim Thema Kreativität. Vielleicht wird Dein Kind nicht in die Fußstapfen von Shakespeare oder Van Gogh treten. Aber das macht auch gar nichts, denn bei der kreativen Förderung geht es vor allem darum, mit Spiel und Spaß Neues zu entdecken.

Wie kann ich das kreativ sein selbst lernen?

Du möchtest Dein Kind zu Kreativität ermutigen, fühlst Dich selbst aber nicht besonders kreativ? Kein Problem! Das Gute ist: Kreativität kann man lernen. Durch gewisse Übungen können nämlich neue Muster im Gehirn geschaffen werden und kreative Prozesse in Gang gesetzt werden. Ganz ähnlich, wie es sich auch beim logischen Denken verhält. Statt mit Gehirn-Jogging, Sudoku und Co. können Erwachsene Kreativität besonders durch Spontanität und neue Verhaltensweisen lernen. Schreiben, Malen oder lange Spaziergänge können beim Lernen von Kreativität hilfreich sein und neue Strukturen im Gehirn fördern.

Einer der größte Kreativitäts-Hemmer ist Routine im Kopf. Als Gewohnheitstier liebt es der Mensch eine gewisse Routine aufzubauen, die sich auch auf Denkweisen ausbreiten kann. Kreative Menschen schaffen es, sich davon frei zu machen und kommen so auf vollkommen neue Gedanken.

Das A und O um kreativer zu werden ist es, neugierig zu bleiben und sich frei von routinierten Denkweisen zu machen. Versuche durch Perspektivwechsel anders an Problemstellungen heranzugehen. Vielleicht hilft Dir auch ein Ortswechsel, wenn Du ins Grübeln kommst, um Deine Gedanken zu sortieren? Oder Du stellst Dir eine bestimmte Person vor und überlegst Dir, wie sie die Sache angehen würde. So kommst Du ganz leicht auf neue Ideen.

Das ist Dir alles nicht konkret genug? Heutzutage gibt es ein breites Angebot an Lerngruppen, Workshops und Webinaren und Seminaren, die darauf ausgelegt sind, der Kreativität auf die Sprünge zu helfen.

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